CDU Am Dobrock ehrte ehemalige Fraktionsmitglieder

Im Rahmen einer kürzlich stattgefundenen Fraktionssitzung mit Feierstunde verabschiedete der Vorsitzende Titus Nesper die aus dem Samtgemeinderat ausgeschienenen ehemaligen Fraktionsmitglieder. Geehrt wurden für teilweise langjährige Zugehörigkeit im Samtgemeinderat:
Michael Dreyer, 5 Jahre
Otto v. Bargen, 8,5 Jahre
Jörg v. See, 10 Jahre (Bild links)
Michael Volz, 10 Jahre
Manfred Bußmann, 10 Jahre (Bild rechts)
Claus Leydecker, 10 Jahre (Bild oben)
Elke Hellwege, 15 Jahre (Bild)
Wilhelm Hottendorff, 15 Jahre (Bild untern rechts)
CDU Am Dobrock ehrte langjährige Mitglieder
Cadenberge. Im Rahmen einer kürzlich stattgefundenen Mitgliederversammlung konnte der Vorsitzende Titus Nesper im Namen der CDU Deutschlands die Glückwünsche für langjährige Mitgliedschaften übermitteln.
Für 25 Jahre Parteizugehörigkeit wurden geehrt: Otto von Bargen aus Cadenberge, Joachim Bergholz aus Belum, Heike Griemsmann sowie Manfred Schmitz aus Bülkau.
Bereits auf 30 Jahre Parteizugehörigkeit können Alfred Birkholz aus Bülkau, Dietrich Cirkel aus Cadenberge, Günter Fastert aus Wingst, Erich Jäger aus Bülkau, Hanna Oldenburg aus Wingst sowie Richard Schade aus Bülkau zurückblicken.
Ferlemann spricht am 15. April 2011 zum Ausbau der B73
Öffentliche Infiormationsveranstaltung der CDU Cadenberge
Die Dobrocker CDU teilt mit, dass ihr Kreisvorsitzender, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Enak Ferlemann, auf einer öffentlichen Informationsveranstaltung über die Verkehrsinfrastruktur im Elbe-Weser-Raum sprechen wird. Den Schwerpunkt bildet die B 73 mit der Ortsumgehung Cadenberge
Zu der Veranstaltung am Freitag, dem 15. April 2011, 20.00 Uhr, im Marc 5 in Cadenberge, sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Die Dobrocker CDU sieht nach Auskunft ihres Vorsitzenden Titus Nesper die Notwendigkeit, die interessierte Öffentlichkeit über den Ausbau der B 73, einschließlich der Ortsumgehung Cadenberge, umfassend und kompetent zu informieren:
„Wir freuen uns, für diese Veranstaltung neben Herrn Staatssekretär Ferlemann auch die Leiterin des Straßenbauamtes Stade, Frau Gisela Schütt, gewonnen zu haben. Wir sind sicher, mit diesen zwei sachkundigen Persönlichkeiten die aktuelle Planung darstellen, bestehende Informationsdefizite beseitigen und Unklarheiten ausräumen zu können.“
Herr Ferlemann wird zunächst eine interessante verkehrspolitische Bewertung zum Bau der B 73 unter besonderer Berücksichtigung wirtschaftlicher und touristischer Aspekte abgeben. Frau Schütt berichtet im Anschluss über den aktuellen Stand der Objektplanung Bauabschnitt Otterndorf - Cadenberge, einschließlich Ortsumgehung Cadenberge.
Bei der Dobrocker CDU ist man sich sicher, dass das Angebot einer umfassenden Bürgerinformation zu diesem wichtigen Thema zahlreich angenommen wird. Nesper: „Wir hoffen auf regen Zuspruch und freuen uns, mit dieser Veranstaltung einen Beitrag zur Informationsgewinnung leisten zu können. Im Anschluss an die Vorträge haben die Besucher ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen.“
Information zur Marktplatzneugestaltung
CDU Cadenberge reagiert mit Infoblatt
Die SPD Cadenberge hat in einer Information vom 15.12.2010 an alle Cadenberger Haushalte nahezu die gesamte Planung und Neugestaltung des Marktplatzes kritisiert.
Da sie nachweislich in den zuständigen Gremien der gesamten Planung (bis auf die Gestaltung der Platzmitte) zugestimmt hatte, halten wir diese Verhaltensweise für bedenklich und nicht nachvollziehbar.
Es stellt sich die Frage: Wie verlässlich sind Kommunalpolitiker, die ihre eigenen Beschlüsse nicht mehr wahrhaben wollen?
Wir stehen dagegen zu unseren Beschlüssen und zur Neugestaltung des Marktplatzes.
Zur Aufklärung und Richtigstellung haben wir uns für die nachstehende Bürgerinformation entschieden.
Titus Nesper
 |
| Bitte anklicken (PDF)-Datei |
Informationsabend zur Marktplatzneugestaltung
CDU Cadenberge bestätigt Vorstand
Die Arbeiten für die Neugestaltung des Cadenberger Marktplatzes sind im vollen Gange. Grund genug für die Cadenberger CDU zu einer Informationsveranstaltung in den Bürgersaal einzuladen, die kürzlich stattgefunden hat. Bürgermeister Hans-Georg Heinßen und der mit der Planung beauftragte Architekt Herbert Butt standen zur Verfügung, um das Projekt einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.
Anschaulich mit vielen Plänen und Mustern von verschiedenen Pflastersteinen präsentierte Butt den aktuellen Stand der Planungen. Ein besonderes Augenmerk legte er dabei auf den Mittelpunkt des Marktplatzes sowie die kreuzförmig verlaufenden Verbindungswege, die dem Platz eine feste Struktur verliehen und ein einfacheres Manövrieren mit den Einkaufswagen möglich machen sollen. Bürgermeister Heinßen freute sich unterdessen, dass der erste Bauabschnitt aufgrund günstiger Ausschreibungsbedingungen deutlich preiswerter ausfällt. Dankend hob er hervor, dass durch die umfangreichen Fördermittel – etwa drei Viertel der 1,3-Millionen-Maßnahme – die ohne Hilfe des CDU-Landtagsabgeordneten nicht realisierbar gewesen wären.
Von der Möglichkeit Fragen zu stellen, wurde ausgiebig gebrauch gemacht. Und so hatten die Vortragenden genug Gelegenheit um „Aufklärungsarbeit“ zu leisten.
Befürchtungen, wonach weniger Parkplatzflächen zur Verfügung stünden, konnten Architekt und Bürgermeister ausräumen. Durch den neuen Parkplatz an der Bergstraße seien 65 Plätze entstanden, während auf dem Marktplatz lediglich 25 zugunsten einer Umgestaltung mit zusätzlicher Aufenthaltsqualität verloren gingen. Um die begehrten Flächen auf dem Hauptplatz möglichst für Kunden der umliegenden Geschäfte frei zu halten, appelliere man an die Dauerparker, die weniger nahen Flächen zu nutzen.
Zum Abschluss der konnten sich die Gäste im direkten Gespräch mit dem Architekten einen ganz persönlichen Eindruck von den Planungen verschaffen (siehe Bild).
 |
| Archtiekt Herbert Butt im direkten Gespräch mit Teilnehmern |
Die CDU Cadenberge nutzte die Zusammenkunft, um im Vorfeld ihre
Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen stattfinden zu lassen. Dabei wurde der amtierende Vorstand bestätigt: Guido Friederich (Vorsitzender), Hans-Georg Heinßen (stellvertretender Vorsitzender), Patrick Pawlowski (Schriftführer), Dietrich Cirkel (Kassenwart), Titus Nesper, Erhard Horeis, Otto von Bargen (Beisitzer).
Mitgliederversammlung im Zeichen von Demografie und Zukunft der Samtgemeinde
CDU Am Dobrock bestätigt Vorstand
Dass die CDU Am Dobrock das Thema „Demografischer Wandel-Herausforderung für kommunales Handeln im Landkreis Cuxhaven“ in den Mittelpunkt ihrer öffentlichen Mitgliederversammlung am 3. März 2010 stellte, erwies sich angesichts zahlreicher - auch überörtlicher- Gäste als richtige Entscheidung und veranlasste den Vorsitzenden Titus Nesper, sich in seinem Bericht auf das Wesentliche zu beschränken und die Vorstandswahlen zügig abzuwickeln.
 |
| Manfred Schmitz, Burgfried Stölting, Titus Nesper, Jessica Meyer |
Neben einem Rückblick auf allgemeine Parteiangelegenheiten und dem Hinweis auf das sehr erfreuliche Abschneiden der CDU bei der Bundestagswahl im September 2009 mit der Direktwahl von Enak Ferlemann standen kommunalpolitische Themen im Vordergrund der Berichterstattung und einer sich anschließenden intensiven Diskussion.
Breiten Raum nahm die Frage nach Sinn und Notwendigkeit der Bildung einer Einheitsgemeinde und anderer denkbarer Möglichkeiten weitergehender Strukturveränderungen ein. Begrüßt wurde in diesem Zusammenhang die schon länger bestehende und bereits Früchte tragende interkommunale Zusammenarbeit mit den Samtgemeinden Hadeln und Sietland sowie die anstehende Bildung einer synergiebringenden Zusammenarbeit des Otterndorfer Sole-Bades mit dem Wingster Bad. Hier ist eine gemeinsame Bäder-GmbH in Vorbereitung.
Angesichts ständig steigender Schulden und des zunehmenden Druckes der Kommunalaufsicht und des Innenministeriums, die Finanzlage neben bereits begonnener Fusionsanstrengungen auch durch Bildung einer Einheitsgemeinde zu verbessern, warb der Vorsitzende trotz bereits erfolgter Ablehnung durch mehrere Mitgliedsgemeinden für ein Umdenken und eine umfassende Richtungsänderung mit Mut zu einer offenen Strukturdebatte: „Durch die uns vom Land in Aussicht gestellte Entschuldungshilfe könnten wir nach unserem heutigen Schuldenstand und unter der allerdings nicht unproblematischen Voraussetzung, in einigen Jahren einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren, etwa 10 Millionen Euro erhalten. Durch Einsparungen im Personal- und Sachbereich sowie reduzierter Zinsaufwendungen zusätzlich jährlich ca. 340.000 bis 375.000 Euro.“ Diese Möglichkeit unversucht zu lassen hielt er für „dem Bürger nicht vermittelbar“ und stellte die Frage: „Wer von uns will denn der Öffentlichkeit den Verzicht auf so viel Geld erklären?“
Da das Angebot der Entschuldungshilfe am 30.10.2011 endet, müsste dieses Zeitfenster umgehend genutzt und die erforderlichen Beschlüsse in den Gremien herbeigeführt werden.
Einstimmig erfolgte schließlich die Wiederwahl des Vorsitzenden Titus Nesper für weitere zwei Jahre. Gleiches gilt für seine Stellvertreter Manfred Schmitz (Bülkau) und Jessica Meyer (Belum) sowie für den Kassenführer Knud Bußmann (Wingst) und den Schriftführer Guido Friederich (Cadenberge). Als Beisitzer gehören Patrick Pawlowski (Wingst), Elke Hellwege (Oberndorf), Erich Jäger (Bülkau) und Harm Funk (Neuhaus) dem Vorstand an.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung der Dobrocker CDU stand ein mit Interesse erwarteter Vortrag des Ersten Stadtrates und Demografiebeauftragten der Stadt Langen, Burgfried Stölting, der auf Initiativer des CDU-Vorsitzenden Titus Nesper in die Samtgemeinde gekommen ist.
Anschaulich und mit einer Fülle von Grafiken vermittelte der Referent die Entwicklung der Bevölkerung im Allgemeinen und speziell im Landkreis Cuxhaven und in der Samtgemeinde Am Dobrock. Neben dem generellen Bevölkerungsrückgang sei zudem der Anstieg der älteren Bevölkerungsschichten bei gleichzeitigem Rückgang jüngerer Gruppen ein ernst zu nehmendes Problem. Von einer typischen Bevölkerungspyramide könne nicht mehr die Rede sein (siehe Grafiken). Ländliche Regionen wie die Samtgemeinde leiden zunehmend an der Abwanderung jüngerer Bewohner. Aber auch innerhalb der eigenen Grenzen gibt es Unterschiede: Während Cadenberge geringe Bewohnerzuwächse verzeichnen kann, verlieren die übrigen Gemeinden tendenziell Einwohner. Der Vortrag des Demografie-Fachmannes beschränke sich jedoch nicht auf die bloße Feststellung des Problems, sondern beleuchte die kommunalen Handlungsfelder. Neben der Notwendigkeit die Familienfreundlichkeit zu fördern, sei u. a. die Anpassung verschiedener Einrichtungen zu prüfen. Das Angebot innerhalb der Gemeinden dürfe sich nicht auf das gesetzliche Mindestmaß beschränken. Dies gelte insbesondere auch für kulturelle Angebote. Darüber hinaus sei es wichtig ein Leitbild zu entwickeln und stellt fest, dass die Samtgemeinde hier bereits entsprechend aufgestellt sei. Die Zusammenarbeit über die kommunalen Grenzen hinaus sei ein weiterer Aspekt, Gegenstrategien zu entwickeln, so Stölting.
|